Stimmen zum Projekt

Was für eine tolle Idee – da mach ich gerne mit. Ich wünsche dem Projekt viel Erfolg – viele leuchtende Gesichter – viel Spaß und Freude. Es tut gut ein Teil eines größeren Gemeinsamen zu sein. (Marion)

...das Ich im Wir und das Wir im Ich, und ich finde, das ist ja auch die Idee, wie ich verstanden habe, was du mit dem Projekt versuchst – jedes einzelne Teil ist wichtig, damit es zusammenhält, und ja, und alles hat seine Berechtigung, seinen Ort, seinen Platz... (Rebekka)

...gerade in Bezug auf die Menschen, mit denen ich arbeite, eine schöne Sache! Weil man immer so das Gefühl hat, die fühlen sich so ausgeschlossen aus der Gesellschaft manchmal, nicht so ganz integriert, so beiseite geschoben, und da kommen sie ja wieder so ein bisschen mit rein... (Jan)

...Ich find´s richtig gut, dass du uns einlädst da mitzumachen, weil – egal wie das jetzt enden wird oder am Ende aussieht, ich finde es stößt eben auch sowas an - mal anders nachzudenken, ich finde es inspirierend... (Rebekka)

…WOW, was löst es aus? Was löst es bei dir aus? DAS ist doch das Kunstwerk!... (Kerstin)

 

Stimmen von Steinesammler*innen

…das Thema Heimat und Verortung war sehr wichtig für mich beim Sammeln... (Maria)

…sobald ich anfange zu sammeln, fühle ich mich mehr mit mir verbunden... (Monika)

...wir haben ganz viele Steine am Wasser gesammelt und ich musste direkt an dieses Bild denken: du wirfst n Stein ins Wasser und dann ist dieser Punkt und dann gibt’s nen Umkreis und das erweitert sich... (Rebekka)

...als ich da am Wasser saß und Steine gesammelt hab, da hab ich ganz Dünne gefunden und da hab ich direkt wieder dran denken müssen, wie ich die als Kind immer mit meinem Papa hüpfen lassen hab... (Frauke)

...ich fand gerade die zu schade zum reinsammeln, weil ich die immer hüpfen lassen musste (lacht). Ich bin für die Freiheit der Hüpfsteine... (Kerstin)

...so ein Lavastein aus Lanzarote, der fühlt sich schon ganz anders an als ein Stein, den ich hier aus dem Bach klaube, also die Energie der Entstehung vielleicht, weil die so verschiedene Geschichten haben, wie sie entstanden sind... (Monika)

...Steine sammle ich überall total gerne, aber die müssen irgendwie was Besonderes haben, ein Stein, der muss mich ansprechen. Hier in der Nähe waren keine Steine, die mich so angesprochen haben, wo ich so das Gefühl hatte, da fühle ich mich verbunden, die möchte ich sammeln. Und dann sammle ich auch nicht... (Maria)

...heute hab ich im Bach gesammelt und gestern auf dem Acker. Im Acker ist es mehr so: man erahnt so den Schatz, man muss es nur freimachen. Und im Wasser ist es, finde ich, genau andersrum, weil im Wasser glänzen die immer so schön und sehen so besonders aus, und dann holt man sie raus und will sie trocknen und dann sehen sie ganz anders aus, nicht mehr so ansprechend. Und trotzdem natürlich schön...(Rebekka)

...wie bewertet man dann die Steine nach schön und weniger schön, und wie individuell sollen die Steine dann sein, und was ist das mit dem Einzelnen und dem Gesamten... (Monika)

...eigentlich geht es doch um die Dinge, die man auslöst, die Begegnungen, die Texte, die Prozesse, die Langeweile, die Begeisterung – egal was auch immer passiert... (Kerstin)

...wenn ich einen Stein sammle, dann geb ich dem eine gewisse Aufmerksamkeit mit, und die darf dann mit in die Skulptur... (Maria)

...Und wenn ich schon dabei bin, kann ich Ihnen auch meine eigene Sammelidee schreiben (ich habe auch schon damit angefangen), dann muss ich nicht einen so großen Text auf dem Beutel notieren: ich bin Amtsbotin der Gemeinde Lenningen für Unterlenningen und Brucken (bezahlter Sport!). Ich werde von allen Häusern, bei denen ich Briefe einwerfe, Steine einsammeln, die sich mir "in den Weg gelegt haben". Das waren heute morgen schon mindestens 3 Hände voll. Das macht richtig Spaß und ich kann auch den Leuten, die mich dabei sehen, erklären, was es auf sich hat. Und wegen der "Steine im Weg": man kann drumrumgehen, drüber steigen, sie ignorieren, drüber stolpern - oder sie bewusst anschauen, aufheben und ins Säckle packen. (Tina)